Spartipp: Kennen Sie den heimlichen Stromfresser?!
Im Privathaushalt gehört die Heizungspumpe zu den größten Energieverbrauchern.
Ströhen / Wagenfeld. Mehr als 30 Millionen Heizungspumpen arbeiten in deutschen Kellern. Sie verbrauchen jährlich etwa 15 Milliarden Kilowattstunden Strom. Das sind zehn Prozent des Stromverbrauchs aller privaten Haushalte und genauso viel Strom, wie der gesamte Bahnverkehr in Deutschland mit allen S- und U-Bahnen benötigt.
Großes Sparpotenzial - Im Einfamilienhaus frisst die Heizungspumpe oft ein Fünftel des gesamten Stromverbrauchs. Denn die unscheinbar kleinen Pumpen laufen tagaus, tagein, oft 6.000 Stunden im Jahr. Diese lange Betriebszeit machen Heizungspumpen zu einem wichtigen und besonders Erfolg versprechenden Ziel aller Stromsparbemühungen. Durch den Austausch einer alten Heizungspumpe können Verbraucher ihre Stromkosten deutlich senken. Pro Jahr lassen sich so 100 Euro sparen.
Während eine alte Pumpe in einem typischen Familienhaus in 20 Jahren Stromkosten von 2.000 bis 3.000 Euro verursachen, sind es bei einer modernen Pumpe zum Teil weniger als 300 Euro.
Die Pumpen sind allerdings so langlebig, dass man alte Modelle austauschen sollte, lange bevor sie ihren Geist aufgeben. Der Anschaffungspreis einer Pumpe ist im Vergleich zu anderen Energiesparmaßnahmen im Haus günstig. So gibt es die Grundfos ALPHA2 Pumpe schon ab 245 Euro. Eine ungeregelte Pumpe kostet immerhin auch 160 Euro. Schon nach einem Jahr sind die Stromersparnisse so hoch wie die Mehrkosten für die Sparpumpe.
Regelung kann Überdimensionierung vermeiden - Oft sind die Pumpen viel zu groß gewählt und verbrauchen dadurch unnötig viel Strom. Die im Vergleich zum Bedarf riesigen Pumpen garantieren, dass auch noch der am weitesten entfernte Heizkörper genug Wärme abbekommt. Alte Pumpen haben keine Leistungsregelung und pumpen deshalb immer mit der gleichen Leistung, also wenn die meisten Thermostatventile in der Übergangszeit geschlossen sind genauso wie im kältesten Winter. Das vergeudet jede Menge Energie. Moderne Pumpen dagegen registrieren den hydraulischen Widerstand des Rohrnetzes. Das ist ein Signal dafür, dass weniger Wärme im Haus benötigt wird. Dann vermindert die Pumpe automatisch ihre Leistung. Wollen auch Sie die laufenden Betriebskosten der Heizungsanlage senken? Die Firma Schmitt Anlagen Technik hilft bei allen Fragen gerne weiter!













